
Auf Rasenplätzen in Bremerhaven, so sieht es Rainer Hamann, der verantwortliche Mann vom Sportamt Bremerhaven, kann vielleicht in der kommenden Woche gespielt werden. Wobei die Betonung auf vielleicht liegt.
Denn der Stand der Dinge ist der: Auf den Rasenplätzen ist das alte Gras abgebunden. Der Frost aus diesem Gras ist noch nicht heraus. Schneeschäden sagt der Fachmann dazu. Dazu steckt noch Grundfrost im Boden und der obere Teil ist noch viel zu weich.
Was passiert, wenn nun zwei Dutzend Aktive 90 Minuten lang über einen Rasenplatz jagen?
„Dann kann der Bauer kommen und darauf Kartoffeln säen. Denn der Fußballplatz ist nach diesen anderthalb Stunden umgepflügt“, weiß Rainer Hamann. Anders herum gesagt: Wer jetzt auf Rasenflächen spielt, macht den Platz wahrscheinlich bis zum Sommer kaputt. Um ihn dann, wenn die Wachstumsphase des Rasens wieder beginnt, herzurichten, müssen die Vereine tief in die Taschen greifen.
„Zwischen 2000 Euro und 5000 Euro“, schätzt Rainer Hamann die Schäden, die entstehen, wenn bei diesen Verhältnissen Rasenflächen zum Fußballspiel beansprucht werden. (ewm)
