
Die Fahrkarte zu den deutschen Meisterschaften nach Berlin-Marzahn holten sich Oberligaspielerinnen aus Bergkrug.
Die Meisterschaften begannen für die VSG mit einem klaren 2:0 (25:7, 25:10) gegen den TuS Engter vielversprechend. Das zweite Match gegen den TV Vahrendorf gewannen die Geestemünderinnen 2:1 (25:15, 18:25, 15:4), aber schon dabei zeigte sich, dass die VSG in der Annahme nicht den besten Tag erwischt hatte. Im dritten Spiel der VSG gegen den TSV Stelingen gab es wieder ein 2:0 (25:14, 25:18).
So kam es zu einem echten Endspiel, denn der TV Bergkrug wartete mit denselben Ergebnissen auf wie Geestemünde. Hier zeigte sich schnell, dass die VSG keine reelle Chance gegen die Damen aus Bergkrug hatte. Bergkrug war in allen Spielelementen einen Tick besser. So ging der erste Satz mit 14:25 schnell verloren. Als im zweiten Satz das Schiedsgericht einen vermeintlichen Aufstellungsfehler in den Geestemünder Reihen pfiff und die Konzentration verloren ging, war auch da der Rückstand zu Bergkrug so groß (7:16), dass das Spiel nicht mehr zu gewinnen war. Am Ende gab es noch ein kurzes Aufbäumen, aber zu mehr reichte es nicht. Bergkrug gewann 25:18 und damit auch die regionale Nordwest-Meisterschaft.
Das Team der VSG Geestemünde um die Mannschaftskapitänin Gitta Gehring muss nun in die Qualifikation am 25. April, wo zwischen den vier regionalen Vizemeistern Nord, Nordost, West und Nordwest noch ein Platz für die deutschen Meisterschaften ausgespielt wird. (nz)
VSG: Sabine Bröker, Sandra Peters, Gitta Gehring, Julika Mischke, Sabine Meyer, Andrea Passchier, Manuela Lütkemeier.
