
Hollens Trainer Ansgar Telge hatte zwar nicht mit einem Sieg gerechnet, mit einer Schlappe in dieser Höhe jedoch auch nicht. Er musste aber anerkennen, dass die Oldendorfer Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, die viermal pro Woche im Leistungszentrum Osnabrück trainieren, eine Nummer zu groß waren.
Für den Ehrenpunkt sorgte die starke Rabea Grottian, die mit einem Vier-Satz-Sieg gegen Oldendorfs Nummer 3, Wiebke Bartholomäus, ihre gute Frühform unter Beweis stellte. Einen weiteren Zähler hätte Ann-Kathrin Hoyer holen können, aber im Duell der Spitzenspielerinnen musste sie sich in fünf knappen Sätzen gegen geschlagen geben. Sandra Böhlken und Jana Hollmann verloren einige Sätze knapp, eine echte Siegchance hatten sie nicht.
Die Ergebnisse: Henschen/Eichhorn – Hollmann/Grottian 3:0 Sätze, Kehm/Bartholomäus – Hoyer/Böhlken 3:1, Henschen – Böhlken 3:1, Kehm – Hoyer 3:0, Bartholomäus – Grottian 1:3, Eichhorn – Hollmann 3:1, Henschen – Hoyer 3:2 (11:6 im 5. Satz), Kehm – Böhlken 3:0, Bartholomäus – Hollmann 3:1.
Am kommenden Wochenende greifen auch die beiden anderen Verbandsliga-Mannschaften aus dem Kreis Cuxhaven ins Geschehen ein – der TSV Hollen I und Germania Cadenberge.
Birgit Böhlken, die 35 Jahre in der ersten Mannschaft aktiv war und über 500 Punktspiele bestritten hat, geht in den „Ruhestand“, steht aber als Ersatzspielerin weiter zur Verfügung.
Die Damen des TSV Germania Cadenberge gehen mit gleichem Personal wie im Vorjahr in die neue Saison. Birte Mangels, Freia Runge, Jessica Arnfelt und Sandra Sietas-Schult stellen ein Team, das mit dem Hundsmühler TV, SV Bawinkel und Oberligaabsteiger SV Wissingen zu den Titelfavoriten gezählt wird. (pä)
