
Nur vier Paare erreichten am Sonntagnachmittag den von Matthias Hovrecsny (Sellstedt) aufgebauten Stechparcours. Im Stechen blieben Janika Steffens, die Da Vinci gesattelt hatte, sowie Anna Meyer-Benecke (Beverstedt) mit Shila strafpunktfrei. Steffens ritt nach 43,31 Sekunden über die Ziellinie, Meyer-Benecke benötigte 43,76 Sekunden. Den schnellsten Ritt (42,79) legte Julia Methner (Großenwörden) mit Rafinesse hin, kassierte aber einen Springfehler.
Wenn es um die Zeit geht, ist Gerd Wehlau mit Lagero nicht zu stoppen. Das bewies das Paar in einem Zeitspringen der Klasse L, bei dem Fehler der benötigten Zeit hinzugeschlagen werden, als es trotz eines Springfehlers die beste Zeit schaffte. Platz zwei belegte in dieser Prüfung die 14-jährige Laila Linnea Blendermann (Wurster Reitklub) mit Lightwood Spitfire. Dieses Paar hatte zuvor eine Abteilung des L-Springens für sich entschieden.
Etwas enttäuschend verlief die Reitpferdeprüfung. Von 30 genannten drei- und vierjährigen Pferden gingen nur 8 an den Start. Hier setzte sich Friederike von Waaden (RC Oldenburg Land) mit dem vierjährigen Wallach Darius und der guten Endnote von 7,75 durch. Darius ist ein Don-Larino-Sohn aus einer Jungle-Prince-Mutter.
Dem Reit- und Fahrverein ist es einmal mehr gelungen, ein Turnier für den Nachwuchs auszuschreiben und zu veranstalten. „Das ist immer gut hier. Meine Kinder können viele Prüfungen reiten“, lobte Springreiter Hans-Jörn Ottens aus Ueterlande, der an beiden Tagen zum „TT“ (Turniertrottel) degradiert war.
Die Prüfungen wurden von den Jungen und Mädchen – im Gegensatz zu den Reiterinnen und Reitern – trotz der durchwachsenen Witterung sehr gut angenommen. Es waren kaum Ausfälle zu registrieren. So musste der Ponyreiter-Wettbewerb in sechs Abteilungen geritten und bewertet werden. In der Führzügelklasse saßen die jüngsten Reiterinnen und Reiter wieder im Sattel und bewiesen Talent und Freude am Pferdesport.
