Ein ganzer Block fehlt

Uhr Von Lars Brockbalz
Prominente Zuschauer: Gleich fünf verletzte Spieler der Pinguins mussten sich das Spiel am Sonntag von der Tribüne anschauen. Von links in der hinteren Reihe: Brendan Cook, Alex Kampen, Ryan Martinelli, Björn Bombis und Sam Verelst.Foto Scheschonka

Bremerhaven. Die Verteidiger Ryan Martinelli und Alex Kampen, dazu die drei Stürmer Björn Bombis, Sam Verelst und Brendan Cook – es war ein kompletter Block, der da in Zivil von der VIP-Tribüne zuschaute, wie die Fischtown Pinguins am Sonntag die Dresdner Eis löwen niederrangen. Doch trotz der Verletztenmisere will der DEL 2-Club keinen Spieler nachverpflichten – jedenfalls vorerst.

Bremerhaven. Die Verteidiger Ryan Martinelli und Alex Kampen, dazu die drei Stürmer Björn Bombis, Sam Verelst und Brendan Cook – es war ein kompletter Block, der da in Zivil von der VIP-Tribüne zuschaute, wie die Fischtown Pinguins am Sonntag die Dresdner Eis löwen niederrangen. Doch trotz der Verletztenmisere will der DEL 2-Club keinen Spieler nachverpflichten – jedenfalls vorerst.

Die Pinguins hoffen, dass die Verletztenmisere nur ein vorübergehendes Problem ist. „Seit fünf oder sechs Wochen haben wir mit den Verletzungen zu tun. Im Moment aber machen wir nichts, weil bis auf Bombis kein langfristiger Ausfall dabei ist“, sagte Trainer Mike Stewart nach dem 4:3-Sieg gegen Dresden. Ganze neun Stürmer und fünf Verteidiger hatte er zur Verfügung – das ist extrem knapp genäht. Deswegen verlassen sich die Pinguins auch nicht allein auf das Prinzip Hoffnung. „Wir sondieren den Markt“, sagte Stewart.

Teammanager Alfred Prey bestätigte, dass es einige Kandidaten für den Fall der Fälle gibt, dass die Verletztenliste noch länger wird. Wie Stewart geht er aber davon aus, dass drei, vielleicht sogar vier der fünf VIP-Zuschauer vom Sonntag schon bald wieder dabei sind. Bei Sam Verelst wurde eine Bänderdehnung diagnostiziert, er kann diese Woche wieder trainieren, ebenso Alex Kampen nach seiner Schulterverletzung. Ryan Martinelli wird noch einmal geröntgt um zu sehen, ob der gebrochene Daumen wieder voll verheilt ist. Wenn ja, wird sein Comeback auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Mehr Sorgen bereitet da schon Brendan Cook. Die Fußverletzung aus dem Spiel gegen Heilbronn macht dem Stürmer noch zu schaffen, ob er nächstes Wochenende dabei ist, steht in den Sternen.

Da käme Unterstützung aus Hamburg gelegen. Dass Förderlizenzspieler Ralf Rinke wieder für die Pinguins spielen soll, ist beschlossene Sache. Wann das sein wird, hängt allerdings von einem anderen Spieler ab: Freezers-Stürmer Frederic Cabana wartet auf seinen deutschen Pass. Sobald er den hat, wird er für den DEL-Club lizensiert und Rinke spielt in Bremerhaven.

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