
Friesen nimmt die fünfte und letzte Ausländerstelle bei den Pinguins ein. Er ist Kanadier, geboren wurde er in Waldheim (Saskatchewan). Die Pinguins sind die erste Europa-Station des 29-Jährigen, der in Nordamerika in den vergangenen drei Jahren per Doppelspielrecht sowohl in der ECHL als auch in der höher einzuschätzenden AHL gespielt hat. Diese ist nach der NHL die zweitwichtigste Liga in der Heimat des Eishockeysports. Vergangene Saison spiele Friesen für den AHL-Club Chicago Wolves. Allerdings kam er nur auf 19 Spiele, die Playoffs verpasste er wegen einer Verletzung.
Friesen ist der Defensivverteidiger, den die Pinguins als Ergänzung zu Andreij Teljukin und Stanislav Fatyka gesucht haben. Prey charakterisiert Friesen als Abräumer, der das Spiel lesen kann. Ein Mitglied der Führungscrew bei den Chicago Wolves beschreibt ihn als „zuverlässigen Verteidiger mit gutem Schuss, der auch an der blauen Linie stark ist“.
Auch die Statistiken (im vergangenen Jahr schoss Friesen ein Tor und gab zwei Vorlagen) zeigen, wie der Kanadier seinen Job verrichtet: Die Sicherung des eigenen Tores liegt ihm mehr als Ausflüge in die Offensive. Friesen kommt mit seiner Frau und seiner Tochter in der nächsten Woche in die Seestadt. Er bekommt die Rückennummer 14.
Zum Trainingsauftakt am 10. August werden allerdings trotzdem 13 Stürmer auf dem Eis sein. Viktor Beck ist wieder dabei. Nach der zweiten schweren Knieverletzung seiner Karriere noch vor Saisonstart verpasste der 24-Jährige die gesamte Saison bei den Pinguins. Nun geht es für Beck darum zu schauen, ob eine Fortsetzung seiner Profi-Eishockey-Karriere überhaupt noch Sinn hat.

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