„Hut ab vor den tollen Leistungen der Kinder, die bei diesen widrigen Wetterbedingungen gesegelt sind“, sagt Henrik Schade von der Wettfahrtleitung. „Vor zwei Wochen hatten wir noch Eisschollen auf dem Wasser, entsprechend niedrig waren noch die Wassertemperaturen.“
Insgesamt 57 Teilnehmer der Gruppe Opti A und 19 Segler der Gruppe Opti B gingen an den Start. Am ersten Tag waren drei Wettfahrten bei nordwestlichen Winden der Stärke 5 bis 6 zu absolvieren. Das kalte Wetter verlangte dem Nachwuchs einiges ab. Bei Wassertemperaturen von nur 2 Grad und einer Lufttemperatur von 5 Grad verbrachten sie fast vier Stunden in ihren zwei Meter langen und einen Meter breiten Jollen. Wegen des sehr böigen Windes kam es immer wieder zu Kenterungen. So gingen in der Klasse der jüngeren Starter bei der zweiten Wettfahrt nur vier der 19 gestarteten Optimisten durchs Ziel. Nach Hilfestellung durch die DLRG und nach einem wärmenden Kakao konnten alle bei der nächsten Regatta wieder dabei sein.
Auch der zweite Wettkampftag brachte keine Wetterbesserung. Der Wind wehte aus westlicher Richtung mit der Stärke 4 bis 5. Der Segelnachwuchs musste drei weitere Male an den Start gehen.
In der Gesamtwertung der Gruppe Opti A belegte Pia Sophie Wedemeyer vom Duisburger Yacht-Club den ersten Platz. Bester Starter aus dem Land Bremen wurde Claas Jetschke vom Wassersportverein Hemelingen. Bei der Gruppe Opti B war Merit Breuer vom Yacht Club Rursee erfolgreichste Starterin. Ansgar Pahl vom Wassersportverein Wulsdorf belegte in dieser Gruppe Platz 13. (nz)
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