Den Drachen Tabaluga kennenlernen konnten Abonnenten der NORDSEE-ZEITUNG gemeinsam mit Lesern der Kreiszeitung Wesermarsch und der Zevener Zeitung hinter den Kulissen der ÖVB-Arena Bremen. Foto: Brocks
Den Drachen Tabaluga kennenlernen konnten Abonnenten der NORDSEE-ZEITUNG gemeinsam mit Lesern der Kreiszeitung Wesermarsch und der Zevener Zeitung hinter den Kulissen der ÖVB-Arena Bremen. Foto: Brocks

Kleiner Drache, großer Aufwand

In der Maske werden bereits die ersten Darsteller geschminkt, gleich nebenan werden Kostüme kontrolliert und gebügelt: Drei Stunden vor der „Tabaluga“-Show in der ÖVB-Arena Bremen ist hinter den Kulissen schon viel los. Davon konnten sich Leser der NORDSEE-ZEITUNG bei einer „NZ+Ich“-Aktion überzeugen.

In „Tabaluga – Es lebe die Freundschaft!“ lässt Peter Maffay seinen kleinen grünen Drachen um sein verlorenes Gedächtnis und gegen Schneemann Arktos kämpfen. Es ist eine Show mit aufwendiger Technik: So sind auf einer riesigen LED-Wand 3D-Animationen zu sehen. „Auch der Vorhang dient als Projektionsfläche“, erklärte Tourneeveranstalter Fabian Schulte-Terboven. Große Bühnenbauten gehören der Vergangenheit an, nun kann alles effektvoll simuliert werden.

„Bei Tabaluga ist ein ganzes Dorf auf Reisen“, sagte Schulte-Terboven. Hinter den Kulissen gibt es nicht nur Maske und Garderoben, sondern auch Schneiderei, Wäscherei und Großküche. Mehr als 100 Menschen sind mit auf Tour – und die haben jede Menge Gepäck. 18 Sattelschlepper werden gebraucht, um alles von Stadt zu Stadt zu transportieren. „Die Lastwagen zu beladen, hat etwas vom Tetrisspielen.“ Auch in den Garderoben muss alles seine Ordnung haben, denn manche der 25 Tänzer haben fünf bis zehn unterschiedliche Rollen. „Teilweise bleiben nur ein bis zwei Minuten für den Kostümwechsel, manchmal auch nur 40 Sekunden“, so Schulte-Terboven. Die rund 200 Kostüme sind alles in Handarbeit gefertigte Unikate.

„Ich würde jetzt am liebsten mitspielen“, verriet NZ-Leserin Sylke Beck beim Anblick der vielen Kostüme. Die 49-Jährige ist, sagt Ehemann Bodo Beck, „der größte Peter-Maffay-Fan überhaupt.“ Doch auch Bodo Beck war begeistert: „Was an so einer Produktion dranhängt, ist schon beeindruckend.“ (akb)