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„Es war höchste Zeit, dass etwas passiert“

Ihlienworth. Hadeln-Premiere für Tine Wittler: Zum ersten Mal war die Moderatorin der RTL-Sendereihe „Einsatz in vier Wänden“ mit ihrem Team im Sietland unterwegs. Was ihr beim Anblick des „Schrotthofes“ in Ihlienworth durch den Kopf ging, erzählte die 36-Jährige unserem Redaktionsmitglied Heike Leuschner.

Frage: In der RTL-Ankündigung der neuen Folgen von „Einsatz in vier Wänden – Spezial“ werden die Renovierungsobjekte unter anderem als „einsturzgefährdete Bauten“ beschrieben. Wie war Ihr erster Eindruck vom Resthof in Ihlienworth?

Tine Wittler: Ein menschenwürdiges Leben war in diesem Gemäuer ganz klar nicht mehr möglich. Es war höchste Zeit, dass etwas passiert.

Frage: Wie lange hat die Restaurierung des Ihlienworther Resthofes gedauert?

Wittler: Es waren mehrere Monate.

Frage: Wie oft waren Sie für die Dreharbeiten in Ihlienworth?

Wittler: Mehrere Male. Ich bin zu Beginn, zum Ende der Dreharbeiten vor Ort und dann noch diverse Male „zwischendrin“, teilweise auch für mehrere Tage.

Frage: Welche Erinnerungen an Ihlienworth und das Cuxland haben Sie mit nach Hause genommen?

Wittler: Dass das Hotel sehr schön gelegen war und die Orte drumherum so viele lustige Namen hatten.

Frage: Werden die Wünsche der Hausherren bei der Umgestaltung berücksichtigt?

Wittler: Selbstverständlich. Wir können zwar nie alle Wünsche hundertprozentig berücksichtigen, aber natürlich wird der Geschmack der Hausherren zuvor recherchiert und dann umzusetzen versucht.

Frage: Zumindest beim Dekorieren der neu eingerichteten Räume legen Sie auch selbst Hand an. Wie viel Tine-Wittler-Geschmack spiegelt sich in den renovierten Häusern wider?

Wittler: Mein persönlicher Geschmack hat nicht im Vordergrund zu stehen, auch nicht der des Teams. In erster Linie geht es darum, die Bewohner glücklich zu machen. Das Wichtigste ist erst einmal sowieso, dass man den funktionalen Ansprüchen gerecht wird, dann erst folgt das Optische. Die Kunst ist es, beides so zu verbinden, dass es gefällt. Und zwar im Idealfall nicht nur den Bewohnern, sondern auch den Fernsehzuschauern und uns selbst.

Artikel vom 15.04.09 - 06:00 Uhr
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