|
|
„Bürger“-Händler mit Ständen auf der Straße, Gartenbaufirmen mit massig Pflanzen, Buden mit Bratwurst oder Süßem. Ganz klar. Es sind der „Bürgerbummel“ und die Gartenschau „Querbeet“ erstmals im Doppelpack unterwegs: die Hochzeit der zwei Veranstaltungen soll für ordentlich Besucher sorgen. „50 000“, erhofft sich Werner Michael vom City Skipper „pro Tag“. Ob es tatsächlich so viele Flaneure und Kauflustige werden, weiß er allerdings nicht. Am Eröffnungstag gab es reichlich Besucher, allerdings auch reichlich Regen – im fünf Minutenwechsel mit Sonnenschein.
„Wir wollten den Bürgerbummel schon immer weiterentwickeln“, so Michael. So habe es gut gepasst, die Gartenschau, die 2005 im Kapitänsviertel startete, zu integrieren, die das Angebot des Bürgerbummels um Pflanzen, Gartenmöbeln und Accessoires bereichere. So hat Arnim Vittinghoff beispielsweise Apfelbaum, Dreispitzahorn und sogar Mammutbäume en miniature im Angebot. Was Bonsai übersetzt heißt, weiß er auch. Nicht etwa „kleiner Baum“, nein, vielmehr „Baum, auf dem Tablett gepflanzt“. Ganz zufrieden ist er auch. Zwar säßen die Gelder in der 20-, 30-Euro Preisklasse noch nicht so locker, aber er habe Umsatz gemacht und das Interesse der Kunden sei groß.
Das Konzept kommt an, bei Thea Wege beispielsweise auf jeden Fall. Sie wollte einfach nur kurz einkaufen. Jetzt hat sie sich spontan für einen Rittersporn entschieden, den die 48-Jährige nach Hause schaffen wollte. „Mit den ganzen Pflanzen kommt richtig Urlaubsstimmung in der Innenstadt auf. Das ist toll“, sagt sie. Am Sonntag will sie auf alle Fälle noch einmal dabei sein. „Dann bringe ich mehr Zeit mit“, sagt sie.
|
Alle wichtigen Infos zu den Fischtown Pinguins in der Spielzeit 2010/2011 finden Sie in unserem REV-Spezial. |
|
Nachrichten, Spiel- berichte, Spielerportraits – all das gibt es hier in unserem BTV-Spezial. |