Sichtlich stolz auf ihre farbenfrohen Herbstkränze waren die Teilnehmer der „NZ+Ich“-Aktion im Gartencenter Wassenaar. Foto: Brocks
Sichtlich stolz auf ihre farbenfrohen Herbstkränze waren die Teilnehmer der „NZ+Ich“-Aktion im Gartencenter Wassenaar. Foto: Brocks

Ein herbstlicher Blumenkranz als Blickfang

Weiß, Rosa oder doch ein kräftiges Orange: „Welche Farbe nehme ich bloß?“: Schon diese Frage stellte den ein oder anderen kreativen Blumenfreund bei einer „NZ+Ich“-Aktion im Gartencenter Wassenaar vor eine große Herausforderung. Von erfahrenen Floristinnen lernten 25 Abonnentinnen der NORDSEE-ZEITUNG dort, wie sie mit wenigen Mitteln einen hübschen Herbstzauberkranz gestalten können.

„Es braucht nur ein paar Handgriffe, dann hat man einen schön geschmückten Herbstkranz“, sagte Floristin Andrea Riggers. Mit einem Schmuckdraht werden Physalisblüten, kleine Beeren und allerlei Hafer- und Weizenähren an einem Holzkranz befestigt. „Je abwechslungsreicher, desto interessanter sieht der Kranz am Ende aus“, weiß die Expertin.

Auch kleine farbige Schleifen eignen sich gut zur Verzierung. „Passend zum Herbst werden wir eine Knospenheide in den Kranz hineinstellen“, so die Expertin. Damit es hübscher aussieht, wird der Blumentopf locker mit einem Stück Filz umwickelt: „Ich würde ihn auch noch mit einem farblich passenden Band dekorieren“, erklärt Riggers. Zum Abschluss finden noch kleine Zierkürbisse einen Platz im Kranz, ein Teelichthalter vervollständigt das florale Kunstwerk. „Wer mag, kann den Kranz nach der Herbstzeit mit wenigen Handgriffen umdekorieren“, erklärt Andrea Riggers.

„Ich freue mich, dass wir hier so viele tolle Anregungen bekommen haben“, sagt Petra Burschke, die ihre Wohnung gerne mit Blumen dekoriert. „Den Kranz werde ich auf den Kamin stellen. Da wird er dann zum Blickfang“, freut sich die 65-Jährige.

„In der Gruppe macht es besonders viel Spaß, kreativ zu sein, weil man sich austauschen kann“, sagt Doris Böning, die sonst vor allem mit Papier bastelt. „Die Zusammenstellung der Pflanzen mit dem Dekorationsmaterial war eine kleine Herausforderung. Schließlich darf es nicht überladen aussehen, aber es soll schon nach etwas ausschauen.“ (akb)