Im Fertigwarenlager zeigt Ingolf Buck (rechts) den Gästen die großen Tonnen fertig gemischter Produkte. Diese gehören zum Sortiment für Pferde. Flohsamenschalen etwa können Sandkoliken vorbeugen. Foto Welbhoff
Im Fertigwarenlager zeigt Ingolf Buck (rechts) den Gästen die großen Tonnen fertig gemischter Produkte. Diese gehören zum Sortiment für Pferde. Flohsamenschalen etwa können Sandkoliken vorbeugen. Foto Welbhoff

Aroma-Therapie beim Wehdeler Druiden

Leser tauchen bei „NZ+Ich“-Aktion in die Welt der Gewürze ein. 

Geestenseth. Ein Besuch bei der Wehdeler Gewürzmühle ist ein Erlebnis für alle Sinne. Für die 15 Teilnehmer der „NZ+Ich“ Aktion am Donnerstag gab es jede Menge zu erschnuppern und zu entdecken. Auch eine kleine Kostprobe seiner Produkte bot Geschäftsführer Ingolf Buck den Lesern der NORDSEE-ZEITUNG an. Voller Stolz zeigte Buck seinen Gästen den Betrieb, in dem das Unternehmen seit über 23 Jahren Gewürze produziert. Dass seine Produkte mittlerweile bei der Supermarkt-Kette Edeka gelistet sind, empfindet der „Druide“, wie er sich selbst bezeichnet, als besonderen Ritterschlag.

Nach einer kurzen „Aroma-Therapie“ im Eingangsbereich, in dem die gesamte Gewürzpalette zum Verkauf angeboten wird und den Raum mit ihrem Duft erfüllt, führte Buck die Besucher in die heiligen Hallen. „Hier bewahren wir Gewürze aus aller Welt auf“, erzählte er seinen Zuhörern im Lagerraum, in dem sich Säcke in den verschiedensten Größen türmten. Diese Schätze werden von den zwölf Mitarbeitern des Betriebs von Hand gemischt und in Plastikbeutel abgefüllt – ebenfalls von Hand.

Kräuter für Pferde

„Wir haben uns für Plastikbeutel entschieden, weil wir so dem Kunden die ganze Ware zeigen können“, erklärte Buck. Außerdem werde auf diese Weise ein weiteres Qualitätsmerkmal sichtbar: „Da wir die Gewürze selbst anmischen, haben sie nur wenig Staubanteil, der sich unten in den Beuteln sammelt“, so Buck.

Als zweites Standbein fertigt das Unternehmen zudem Pferdekräuter an. „Unsere Produkte für Pferde können aber natürlich auch Menschen nehmen“, betonte Buck. Insbesondere die Bananenchips seien bei Reitern sehr beliebt. Und von deren Geschmack durften sich die Besucher bei einer Kostprobe selbst überzeugen. (skw)