X Diesen Artikel versenden


Absender-E-Mail*
Empfänger-E-Mail*
Nachricht*

szmtag

Kreuzfahrt-Standort mit viel Potenzial

Cuxhaven. Der Kreuzfahrtstandort Cuxhaven ist nach wie vor hochinteressant. Diese Einschätzung vertritt Dr. Johannes Höppner, der seit Ende 2007 die auf Anregung von Oberbürgermeister Arno Stabbert ins Leben gerufene Arbeitsgruppe „Kreuzfahrtstandort Cuxhaven“ koordiniert.

bild vergrößern
Das Steubenhöft bietet für Kreuzfahrer ein einzigartiges, historisches Umfeld. Dieses Ambiente soll erhalten und ausgebaut werden. Foto Wendt

Während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Häfen legte Höppner den Abschlussbericht dieser Arbeitsgruppe vor. Kernpunkt war der Vorschlag, an der neuen Seebäderbrücke im Bereich Fährhafen einen gesonderten Kreuzfahrtterminal einzurichten und die „Cruise Port Cuxhaven“ als Betriebsgesellschaft zu gründen, um am wachsenden Kreuzfahrtmarkt partizipieren zu können. Der vorhandene Terminal am Steubenhöft sollte mit Blick auf die historische Bausubstanz weiterhin als Angebotsergänzung betrieben werden.

Da weder der landeseigenen Hafenbetriebsgesellschaft NPorts GmbH, der Stadt Cuxhaven noch der ortsansässigen Firma Cruise & Ferry Cuxhaven die für den Terminalbau im Fährhafenbereich erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung stehen, wurde das neue Konzept dem Unternehmen TUI-Cruises sowie vier weiteren Gesellschaften vorgestellt.

Öffentliche Mittel nötig

Bei den Präsentationen musste jedoch festgestellt werden, dass angesichts der an anderen Standorten üblichen Praxis, mit öffentlichen Mitteln die erforderliche Infrastruktur zu finanzieren, bei Kreuzfahrtbetreibern kein Interesse an einer eigenen, auf die Bedürfnisse des Betreibers zugeschnittenen Infrastruktur besteht.

Die Mitglieder der von Dr. Höppner koordinierten Arbeitsgruppe mussten schließlich akzeptieren: Ohne öffentliche Zuschüsse wird eine nachhaltige Verbesserung der vorhandenen oder neu zu errichtenden Infrastruktur für das Kreuzfahrtgeschäft am Standort Cuxhaven nicht zu erreichen sein. Die Arbeitsgruppe stellte aber auch fest: Am historischen Kreuzfahrtstandort Cuxhaven gibt es erhebliche Potenziale zur Weiterentwicklung des Geschäftes und damit zur Wertschöpfung für die einheimische Wirtschaft. Dr. Höppner: „Cuxhaven hat die geografischen Voraussetzungen, in die erste Liga der Kreuzfahrtstandorte aufzusteigen.“

Weil aber weder die zunächst angepeilte große Lösung noch eine mittlere in der jetzigen wirtschaftlichen Situation zu erreichen ist, empfahl die Arbeitsgruppe, zum Erhalt der vorhandenen Aktivitäten und der daraus am Standort stattfindenden Wertschöpfung die sogenannte „kleine Lösung“ anzupacken.

Um die gewachsenen Kreuzfahrtaktivitäten zu erhalten und zu unterstützen, sollen die finanzierbaren Verbesserungen, so wie im „Strategiepapier zur Entwicklung des Kreuzfahrtstandortes Cuxhaven“ aus dem Jahr 2007 aufgelistet, zunächst überprüft und die bereits heute zur Umsetzung geeigneten Maßnahmen zusammengefasst und wenn möglich abgearbeitet werden. Außerdem erhofft man sich vom Stadrat ein klares Bekenntnis zum Kreuzfahrtstandort Cuxhaven. (cew)

Artikel vom 04.12.09 - 06:00 Uhr
| drucken | versenden

Nordsee-Zeitung Serie


nordholz dorum langen bad bederkesa schiffdorf bremerhaven loxstedt hagen beverstedt
Anzeige

ePaper

Lesen Sie hier die aktuelle Seite 1

Zeitung

Abo Service
Abonnement
Änderungen

ePaper

Login
Abonnement

Neue Kommentare

  1. Lange Gesichter bei den Eltern
    03.09. | 1 Kommentar
  2. Wo der Verkehr nervt
    02.09. | 3 Kommentare
  3. Im Zentrum des Sturms
    02.09. | 8 Kommentare
  4. Der leise Abschied der Telefonzelle
    02.09. | 3 Kommentare

Fischtown Pinguins


Alle wichtigen Infos zu den Fischtown Pinguins in der Spielzeit 2010/2011 finden Sie in unserem REV-Spezial.

Seelöwen Bremerhaven


Nachrichten, Spiel- berichte, Spielerportraits
– all das gibt es hier in unserem BTV-Spezial.
Anzeige

Jugend und Schule


  Schüler schreiben in der NORDSEE-ZEITUNG.