Das Mitarbeitertreffen wurde für ein „Brainstorming“ genutzt, und in Gruppen wurden Ideen gesammelt, wie Menschen, vor allem Kindern, an der Armutsgrenze geholfen werden kann.
Dass viele Familien in Hamberger Raum an der Armutsgrenze leben, erschreckt nicht nur die Pastoren Heino Hüncken und Ulrich Marahrens. „Armut ist keine Sache, für die man Schuld hat. Es ist ein Problem der Gesellschaft und gehört in die Öffentlichkeit.“ Deshalb soll 2010 jeden Monat eine Veranstaltung zu diesem Thema stattfinden, jeweils ausgerichtet von einer der Gruppen.
Das erfolgreiche vergangene Jahr gibt Motivation: Kirchentag in Bremen, „Kirche im Grünen“, Busreise ins Riesengebirge, Mitarbeiterausflug nach Loccum mit Klosterführung und Besuch des „Wilhelm-Busch-Museums“ oder die Weihnachtsaktionen wie der „Lebendige Adventskalender“ sind Lichtblicke, die man sich bewahren möchte.
Axel Prigge wurde offiziell Posaunen-Chorleiter, denn er legte seine Prüfung ab. Mit Ute Christgau verstärkt eine neue Pfarrsekretärin das Team. Diakonin Ute Pralle-Häusser durfte die neuen Konfirmanden begrüßen und startete das Projekt „Offene Türen“. Beim Diakonietag wurde auf die Probleme der Pflegedienste hingewiesen, beim Projekt „Tolle Knolle“ pflanzte man Kartoffeln an, von denen man der Osterholzer Tafel spendete. 2009 richtete die Gruppe 55 Plus das Fußballturnier aus, 2010 werden die Kindergartenkinder dies übernehmen. „Auch auf dem Friedhof tut sich was“, berichtet Margrit Kluge. Angefangen bei den Urnengräbern wird dieser mit Hilfe eines Gärtners umgestaltet.
Auf eines freuen sich die Mitarbeiter der Kirchengemeinde Hambergen besonders: Im Kampf gegen Armut möchte man im November die Grasberger Weihnachtssternaktion auch nach Hambergen holen. Dann kann man anonym benachteiligten Kindern mit einem Geschenk einen großen Wunsch erfüllen. (dib)