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Was zu beweisen war beim Test im Bremerhavener Gründerzentrum. Wudel kam im eleganten Schwarz mit Reisetasche, in Löcher, Schläger, Nummern steckten. Allein die Löcher sind ein paar Zeilen wert. Man muss weder Teppich noch Estrich abtragen, bevor man einlochen kann. „Ausrichter müssen keine Angst haben“, versichert Wudel. Bürogolf-Löcher lassen sich in die Tasche stecken, bequem verschieben und sind aus feinem Metall hergestellt. Im Kreis sind zwölf Miniwippen angebracht, über die der Ball ins Ziel rollen kann.
Das mit der Kommunikation funktioniert auch. Wudel legt ein Loch ins Foyer des Gründerzentrums, reicht dem Chef Arno Zier den Golfschläger, da geht die Tür auf. Kathrin Sievers und Cathrin Schulz spazieren herein. Sie wollen in ihr Büro, lassen sich aber zu einer Partie überreden und schon ist man im Gespräch.
„Es geht nicht darum den Ball, sondern Menschen zu treffen“, nennt Wudel das Ziel des Trendsports, der schwer im Kommen ist – und zwar aus den USA. Wudel stieß im Internet drauf. Erst fand er ihn spleenig, dann witzig. Heute hat er Auto- und Modehäuser in Norddeutschland bespielt. Sogar die Chinesen in Shanghai hatten schon Spaß beim Einlochen. Dort ließ er auf der Logistik-Messe golfen.
Dabei ist das Ganze mehr als ein Jux. Wudel behauptet, dass passionierte Golfer schon immer die letzten Zentimeter zum Loch geübt hätten – im Büro. Dafür reichten ein Schläger, ein Ball und eins dieser mobilen Löcher.
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