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Als Projektleiterin kümmert sie sich im Handwerk darum, dass Ausbildungsbetriebe passgenaue Bewerber finden. Rund 2000 Jugendliche drängten im Arbeitsagenturbezirk Bremerhaven/Wesermünde 2009 in den Arbeitsmarkt: „Wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr mit ähnlichen Zahlen rechnen können“, sagt Jörn Putzig, Teamleiter bei der Arbeitsagentur. Regelmäßig kurz vor den Abschlussprüfungen besucht Regina Falke die Schulen und wirbt für die Vielfalt des Handwerks. „Es gibt 151 Handwerke. 44 Prozent der Bewerber konzentrieren sich jedoch auf nur zehn Berufe“, weiß der Vizepräses der Handwerkskammer Bremen, Hans-Joachim Stehr.
Durch die Modernisierung vieler Berufsbilder hätten sich viele Angebote verändert, ergänzt Sabine Giese, Sprecherin der Arbeitsagentur. Als Beispiel nennt sie den Wandel des Berufsbildes KFZ-Mechanikers zum Kraftfahrzeugmechatroniker.
Weil viele Jugendliche in der Berufswahl auch nach den Schulpraktika noch verunsichert sind, haben Kammer und Arbeitsagentur die „Ausbildungs-Tour“ durch die Betriebe organisiert. Der Unternehmer Dirk Sasse zeigte sich vom Erstversuch gestern Abend angetan. „Da kriege ich Bewerber frei Haus.“ Seine Mitarbeiter und Auszubildende zeigten den Interessenten, worauf es in ihrem Beruf ankommt.
Für Matthias Frizkowski (16) von der Johann-Gutenberg-Schule eine gute Gelegenheit. „Trotz acht Schulpraktika habe ich das Elektrohandwerk bislang noch nicht kennengelernt“, lobte er den Ortstermin. Marvin Känker, der bereits an den gewerblichen Lehranstalten eine Ausbildung zum Mechatroniker macht, denkt ans Umsteigen: „Hier habe ich die Chance, in einen Betrieb reinzuschnuppern.“
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