Der Wirt wird sich bei den Verkaufsverhandlungen auf Konkurrenz einstellen müssen: Das Haus, das der Stadt Bremen gehört, wird meistbietend veräußert. Rund 350 000 Euro sind erst einmal gefordert. Die Politik soll ebenfalls ein Auge auf das Haus geworfen haben als Standort für einen Jugendtreff.
Der Meistbietende bekommt einen zweigeschossigen Klinkerbau, der rund 1000 Quadratmeter nutzbare Fläche umfasst. Die Grundstücksgröße beträgt 3000 Quadratmeter. Damit kann man was anfangen. Die Hafengesellschaft jedenfalls weiß nichts mehr mit dem Haus anzufangen. Bremenports hat alle seine Werkstätten im Neubau im Hafen bei der Lloyd Werft konzentriert. Damit ist auch die Elektro-Werkstatt an der Schleusenstraße überflüssig geworden. Die hohe Werkhalle steht ebenso leer wie die Sozialräume im Keller und die Büroflächen im Obergeschoss und im Zwischengeschoss.
Bremenports-Chef Dr. Stefan Woltering kann sich viele Nutzungsmodelle vorstellen. „Das Haus ist für einen Handwerksbetrieb geeignet. Es lässt sich auch als Bürotrakt oder als Gastronomiebetrieb nutzen“, sagt er.
Das Gebäude liegt in Sichtweite zum Neuen Hafen. Das ist eine Stärke. Für eine Wohnnutzung sei es aber zu speziell, meint Woltering, „das wird schwierig“. Möglich wäre es jedoch. Denn der Bebauungsplan weist den Bereich als Mischgebiet für Wohnen und Gewerbe aus. (mue)





