Von Karate über Gymnastik bis hin zum Segelfliegen, Tauchen und Inline-Skaterhockey reichte gestern die Palette der präsentierten Sportarten. 45 Vereine stellten in der Oberen Bürger die Vielfalt des Bremerhavener Sportlebens vor. An zahlreichen Ständen und in einer großen Sportschau informierten die Mitglieder über die Vereinsangebote.
„Toll, dass es hier in Bremerhaven eine Linedancer-Gruppe gibt“, sagte Nina Hesemann, während sie den Tänzern nach ihrem Auftritt begeistert applaudierte. Linedance ist eine Tanzform, bei der die Tänzer in Reihen vor und nebeneinander zu Country-Musik tanzen.
„Ich wohne erst seit einigen Monaten in Bremerhaven“, erzählte die gebürtige Kölnerin. In ihrer Heimatstadt war die 25-Jährige selbst in einer Linedance-Gruppe aktiv. „Ich hätte Lust, wieder zu tanzen. Vielleicht gehe ich mal zu einem Übungsabend“, überlegte die junge Frau.
Ulrike Möller besuchte die Sportmeile gemeinsam mit ihrer 14-jährigen Tochter Linda. „Ich möchte mich gerne mehr bewegen und irgendeinen Sport machen“, erzählte die 43-Jährige. „Wir sind heute hier, um uns einfach mal anzuschauen, was man so machen könnte.“ Einen kleinen Stapel mit Informationsbroschüren von diversen Vereinen hatten sie bereits zusammengesammelt.
Wer durch die Vorführungen Lust bekam, sich gleich vor Ort sportlich zu betätigen, hatte ebenfalls die Gelegenheit und konnte sich beispielsweise am Ruderergometer versuchen, den Tennisschläger schwingen oder sich im Hockey üben.
„Die Sportmeile ist für uns eine tolle Möglichkeit, das Voltigieren bekannter zu machen“, meinte Anja von Bargen, Trainerin und Voltigierwartin im Reitclub Bremerhaven. Welche Turnübungen am und auf dem Pferderücken möglich sind, zeigte der Voltigiernachwuchs dabei auf einem Holzpferd. Doch nicht nur als Präsentationsplattform kam die Veranstaltung gut an. Auch als Treffpunkt wurde sie genutzt. Ilona Rützler vom Verein für Circuspädagogik „Spectacolo“ sagte: „Auf der Sportmeile trifft man immer viele Leute wieder und kann Kontakte knüpfen und pflegen.“ Nicht zuletzt aus diesem Grund waren sich zahlreiche Sportler einig: „Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei.“
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