Damit nährt der Gottesstaat weiter den Verdacht, im Verborgenen die Atombombe zu bauen. Politiker fordern, die Strafmaßnahmen gegen den Iran zu verschärfen.
Die Konfrontation zwischen der Führung in Teheran und dem Westen beherrschte die dreitägige Konferenz, an der über 300 Spitzenpolitiker, ranghohe Militärs, Wissenschaftler und Unternehmer teilnahmen. Irans Außenminister Manuchehr Mottaki war kurzfristig nach München gereist und sorgte für Ratlosigkeit und Ärger. Der Besuch galt zunächst als Hoffnungszeichen. Ahmadinedschad hatte grundsätzlich zugestimmt, einen Teil des iranischen Urans im Ausland für einen medizinischen Reaktor anreichern zu lassen. Mottaki stellte dann aber neue Bedingungen. Von einer Anreicherung – beispielsweise in Frankreich und Russland – verspricht sich der Westen eine bessere Kontrolle.
Ahmadinedschad unterstellte der Staatengemeinschaft, „Spielchen zu spielen“, schlug aber die Tür für Verhandlungen nicht endgültig zu. „Wir haben diesen Weg nie blockiert, aber wir verschwenden auch keine Zeit für irrelevante Diskussionen“, sagte er.
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und der Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, James Jones, drohten dem Iran mit schärferen Sanktionen und Isolation.
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