Für Spradley und seinen Assistenten Stephan Völkel kommt diese Partie genau zum richtigen Zeitpunkt. „Es ist wichtig, dass wir früh gegen eine gute Mannschaft spielen können. Die Jungs müssen mal was anderes erleben als den manchmal doch etwas eintönigen Trainings-Alltag“, sagt Spradley. Er freut sich vor allem darüber, dass die Bremerhavener gleich zum Auftakt einen guten Gegner haben. „Cuxhaven hat immer sehr ambitionierte Mannschaften. Das wird ein schöner Vergleich“, sagt der neue Eisbären-„Dompteur“.
Das Ergebnis ist für ihn zweitrangig, „obwohl man natürlich immer gewinnen möchte“. Für den 42-Jährigen steht im Vordergrund, dass sich die Mannschaft langsam einspielt, die im Training einstudierten Angriffs- und Verteidigungssysteme unter Wettbewerbsbedingungen testen kann. Training sei die eine Sache, „aber die Jungs wollen natürlich lieber spielen. Das ist doch logisch“, sagt Spradley.
Aus diesem Grund ist er auch ein Freund von vielen Testbegegnungen. „Wie viele haben wir bis zum Saisonstart?“, fragt er seinen „Assi“. „Elf“, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen.
Für einen Eisbären wird es heute ein besonderes Spiel sein. Jan Lipke hat in Scheeßel ein „Heimspiel“, denn die SG ist sein Stammverein, dort begann der 26-jährige Flügelspieler als Jugendlicher seine Karriere.
Den Kontakt nach Scheeßel hat der Eisbär nie verloren, in diesem Sommer trainierte er oft mit den einstigen Kumpeln. „Das war ideal, so bin ich nicht ganz aus dem Rhythmus gekommen“, so der Publikumsliebling.
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