Für die „Simon Bolivar“ ist Bremerhaven nach einer Zwischenstation auf den Azoren der erste europäische Hafen während der diesjährigen Ausbildungsreise für 80 Kadetten. In Höhe der Seebäderkaje stellt sie sich am Montag, 4. April, gegen Mittag vor – mit 21 Salutschüssen von Bord.
Fast eine ganze Woche lang bleibt Kapitän zur See Carlos Alberto Martin mit seiner Crew aus 66 Offizieren und Mannschaften der Stammbesatzung und 80 Kadetten zum Auftakt des Windjammer-Jahres 2011 in Bremerhaven. Für die 84,4 Meter lange „Simon Bolivar“ ist es der erste Besuch in Bremerhaven
Das Segelschulschiff mit Heimathafen La Guaira trägt den stolzen und klangvollen Namen des lateinamerikanischen Freiheitskämpfers und Nationalhelden General Simon José Antonio de la Santisima Trinidad Bolivar Palacios y Blanco, der als Befreier von der spanischen Kolonialherrschaft vor allem in Ecuador, Kolumbien und Venezuela, dem damaligen Großkolumbien, gefeiert wird.
Die Bark „Simon Bolivar“ ist ein typisches Segelschulschiff, mit dem auch die Marine von Venezuela vor allem die Ausbildung ihrer künftigen Marineführung mit repräsentativen Staatsaufgaben verknüpft. (nz)

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